Kindernothilfe Schweiz. Kindern Zukunft schenken.

Stark machen gegen die Folgen des Klimawandels

Die armen Familien im Andenhochland Boliviens trifft der Klimawandel besonders hart. Traditionelle Anbaumethoden funktionieren nicht mehr, denn der Regen kommt nur noch unregelmässig. In der Not roden die Bauern Bäume und Büsche, um neues Acker- und Weideland zu erschliessen. Doch das führt dazu, dass sich Trockengebiete noch weiter ausbreiten. Menschen und Tiere konkurrieren um das knappe Trinkwasser. In unserem Projekt helfen wir Familien, sich diesen Herausforderungen zu stellen.


So helfen wir Familien in Bolivien

Schulgärten: In 29 Schulen werden Gärten angelegt. Dort lernen die Kinder und Jugendlichen neue, an den Klimawandel angepasste Anbaumethoden. Ihr Wissen geben sie an Eltern, Nachbarn und Freunde weiter.

Aufforstung: In vier Baumschulen werden Setzlinge für klimaresistente Bäume und Pflanzen herangezogen. Damit werden 60 Hektar wieder aufgeforstet. So wird Wasser besser im Boden gespeichert, die Wurzeln halten die fruchtbare Erde fest und die Trockengebiete können sich nicht weiter ausbreiten.

Wasserversorgung: An sechs Schulen werden Trinkwassersysteme installiert, damit die Kinder Zugang zu sauberem Wasser haben. Zusätzlich schützt eine dichte Bepflanzung 60 natürliche Wasserquellen vor Verunreinigung durch Tierfäkalien.

Energiesparöfen: 60 Familien werden darin geschult, Energiesparöfen zu bauen. Was sie gelernt haben, vermitteln sie an Interessierte weiter. Durch die Öfen brauchen die Menschen weniger Brennholz.

Aufklärung: Kinder, Eltern und Lehrkräfte werden umfassend über den Klimawandel und seine Folgen aufgeklärt. Sie lernen, welche Schutzmassnahmen sie ergreifen und wie sie sich auf neue Gegebenheiten einstellen können.

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Informationen rund um das Projekt

Projektbeginn

01.01.2020

Projektregion

Tacobamba, Bolivien

Fokus

Umweltschutz, Klimaschutz, Kinderrechte

Unterstützen Sie Familien im Einsatz gegen den Klimawandel

Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit, eine Spende zu tätigen. Mit Ihrer Spenden unterstützen Sie auch Familien in Bolivien, sich gegen die Folgen des Klimawandels einzusetzen.

63 CHF
helfen dabei, einen Schulgarten anzulegen.
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95 CHF
braucht es, um einen Energiesparofen zu bauen.
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165 CHF
sind nötig, um 7'500 Quadratmeter Land aufzuforsten.
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Klimakrise: Drastische Massnahmen nötig

Am 28. Februar 2023 veröffentlichte der Weltklimarat seinen Abschlussbericht und warnte deutlich wie nie zuvor vor dem Klimawandel. Dieser schreite schneller voran als bislang gedacht und seine Folgen seien noch verheerender als bereits befürchtet. UN-Generalsekretär António Guterres warnt: „Die Klima-Zeitbombe tickt. Aber der Bericht ist ein Leitfaden zu ihrer Entschärfung. Er ist ein Überlebensleitfaden für die Menschheit.“ Die Verantwortung, diese Klima-Zeitbombe zu entschärfen, liegt bei uns allen. Und gleichzeitig müssen wir den Menschen helfen, die bereits jetzt unter den Folgen des Klimawandels leiden – damit Familien eine Chance auf eine Zukunft in ihrer Heimat haben.
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Die Situation in Bolivien

Seit 1974 engagiert sich die Kindernothilfe in Bolivien: Trotz wirtschaftlicher Fortschritte in den vergangenen Jahren gilt Bolivien weiterhin als ärmstes Land Südamerikas. Daher kämpft Bolivien mit hoher Armut und Arbeitslosigkeit, viele Kinder leiden an Unter- und Mangelernährung. Die Gesundheitsvorsorge im Land ist oftmals mangelhaft, viele Bewohner haben zudem keinen Zugang zu Bildung. Besonders die indigene, ländliche Bevölkerung lebt in zum Teil prekären Verhältnissen. Von dem fortschreitenden Klimawandel sind vor allem die Menschen im Anden-Hochland betroffen. Ausbleibende oder extrem starke Regenfälle zerstören die landwirtschaftliche Lebensgrundlage zahlreicher Familien. 
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Eindrücke aus unserem Projekt in Bolivien

Was wir mit Ihrer Hilfe schon geschafft haben

Zwei Kinder gehen Hand in Hand Nahaufnahme der Händer (Quelle: Jakob Studnar)
Zwei Kinder gehen Hand in Hand Nahaufnahme der Händer (Quelle: Jakob Studnar)
  • 1'674 Kinder und Jugendliche zu den Themen Klimawandel, Umwelt, Abfallentsorgung, Ressourcennutzung, Wasser- und Bodenverschmutzung sowie ökologische Rechte geschult
  • 102 Eltern und 308 Lehrer bilden sich zu den Themen Klimawandel, Umwelt, nationale Klimaschutzbeiträge, de Ziele für nachhaltige Entwicklung und Umweltrechte von Kindern fort
  • 56 Schüler:innen und Lehrkräfte zu "Change Agents" ausgebildet, übernehmen eine Vorbildfunktion in ihren Gemeinden
  • In 12 Schulen kleine Projekte zur Reduzierung von CO2-Emissionen, Umweltschutz und Verbesserung der Lebensgrundlagen in den Gemeinden entwickelt
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Unterstützen Sie Familien im Einsatz gegen den Klimawandel

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